"Fortschritt" - die zweite Ausgabe von...
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Informationsveranstaltungen für Mandanten
Veranstaltungen für Mandanten haben bei Morstadt │ Arendt seit Jahren Tradition. Die Kanzlei organisiert jährlich den Tag des Mittelstands und lädt regelmäßig Mandanten zu aktuellen Vortragsveranstaltungen in die Kanzlei ein.
Nach dem erfolgreichen Tag des Mittelstands 2011, der am 8. Juni 2011 auf dem Aliseo-Industriepark-Areal in Gengenbach stattfand, arbeiten wir jetzt am Konzept und Organisation des kommenden Tag des Mittelstands 2012, im Frühjahr/Sommer.
Wir freuen uns, Sie zu unseren Veranstaltungen begrüßen zu dürfen.
Informationsveranstaltung:
Mitarbeiter finden - Mitarbeiter binden
Das Thema Mitarbeiter finden - Mitarbeiter binden war und ist aktueller denn je. Rechtsanwalt Markus Arendt und Frau Tina Heidrich klärten bei den gemeinsamen Informationsabenden mit Reisch & Künstle Steuerberatern im Dezember mit dem Impulsvortrag "10 populäre Irrtümer aus dem Arbeitsrecht" über juristische Fallstricke im Arbeitsverhältnis auf.
Um mehr zu erfahren, nehmen Sie hier Kontakt mit uns auf.
Tag des Mittelstands zum Thema:
Aufschwung 2011 – Fit für die Zukunft?!
Offenburg/Wolfach, 9. Juni 2011
Der dritte Tag des Mittelstands fand am 8. Juni auf dem Aliseo-Industriepark-Areal in Gengenbach statt. Mehr als 150 Unternehmer, Geschäftsführer und Führungskräfte aus der regionalen Wirtschaft kamen zur Vortragsveranstaltung, deren diesjähriger Titel „Aufschwung 2011 – Fit für die Zukunft?!“ lautete. Die Veranstaltung organisierten und veranstalteten die Offenburger Allianz Filialdirektion in Zusammenarbeit mit der Rechtsanwaltskanzlei Morstadt│Arendt aus Offenburg und der Steuerberatersozietät Reisch & Künstle aus Wolfach.
Deutschland ist gut durch die Wirtschaftskrise 2009/2010 gekommen – viel besser, als erwartet. Die Auftragsbücher vieler Unternehmen sind wieder voll. Die Nachfrage zieht an und Kurzarbeit ist schon lange kein Thema mehr. Man sieht und spürt, dass es aufwärts geht. „Mit unserer Veranstaltung geben wir den Besuchern in diesem Jahr Ideen an die Hand, um zukünftig fit zu sein“, sagte Patricia Junghanns-Wassmer von der Allianz Filialdirektion Offenburg. „Unsere Experten aus den Bereichen Betriebswirtschaft, Recht und Steuern beleuchteten in den Vorträgen ein Unternehmen und dessen Erfolg immer aus verschiedenen, sich ergänzenden Blickwinkeln.“
„Der Mittelstand hat in der Krise seine Hausaufgaben gemacht: Kosten gesenkt, neue Märkte erschlossen und mehr Innovationen entwickelt. Doch bei vielen Betrieben fehlt es dennoch eine Zukunftsperspektive, denn die Nachfolge ist nicht geregelt“, sagte Rechtsanwalt Markus Arendt in seinem Impulsvortrag. „Es geht dabei häufig um die psychologischen Aspekte. Genau deshalb ist es wichtig, die Weichen frühzeitig zu stellen und sich auf die Übergabesituation rechtzeitig einzustellen.“
Als weitere Aufgabe für Unternehmen wurde der drohende Kampf um kluge Köpfe identifiziert. Frank Hofmann von der Allianz Lebensversicherungs-AG aus Stuttgart stellte Arbeitszeitkonten und eine betriebliche Altersvorsorge als Arbeitsmarktinstrument vor. „Studien belegen den positiven Effekt, den solche Mittel auf die Mitarbeiterbindung haben. Wer zukünftig und langfristig Erfolg haben will, kann hiermit seinen Mitarbeitern deutlich mehr bieten.“
Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Florian Künstle plädierte in seinem Vortrag für einen Stresstest für Unternehmen. „Es geht darum, das System Unternehmen unter hoher Last zu testen. Es ist wichtig die daraus resultierenden Risiken zu kennen, insbesondere die Auswirkungen auf den Cashflow. Schließlich kommt der Liquidität im Mittelstand eine zentrale Bedeutung zu. Dies hat letztlich die Wirtschaftskrise gezeigt.“ Erfolgreich zu wirtschaften erfordere eine systematische und kontinuierliche Auseinandersetzung mit unternehmerischen Risikopotenzialen und deren Bewertung im Rahmen einer integrierten Planung, so Künstle.
Journalist und Moderator Ulf Tietge vertiefte mit seinen Gästen das Thema Aufschwung und die darin enthaltenen Chancen und Risiken im Rahmen einer Podiumsdiskussion. Die Wirtschaftkrise und der jetzige Aufschwung seien ein deutsches Phänomen. Zudem waren sich die Experten Hofmann, Arendt und Steuerberater Patrick Reisch einig, dass ihre Fachbereiche mit den unterschiedlichen Ansätzen miteinander verzahnt seien und die Beratung interdisziplinär zu erfolgen habe.

Unsere Veranstaltung in 2010.
2. Tag des Mittelstands
Klimawandel und Wetterkapriolen - was wirklich auf uns zukommt
Was bedeutet der globale Klimawandel für die Wirtschaft in der Region? Diese Frage diskutierten Experten am Dienstag in der World of Living in Rheinau-Linx. Rund 150 Unternehmer waren zum 2. Tag des Mittelstands gekommen und verfolgten gespannt die Diskussion zwischen Metereologe Lars Lowinski sowie Experten aus Wirtschaft und Versicherungsbranche. „Unser Tag des Mittelstands ist damit ganz offensichtlich ein fester Bestandteil im Terminkalender der hiesigen Unternehmer geworden“, sagte Allianz-Regionaldirektorin Patricia Junghanns-Wassmer, die diese Veranstaltung gemeinsam mit Rechtsanwalt Markus Arendt von der Kanzlei Morstadt│Arendt organisiert hatte.
Welchen Einfluss Wetter und Klima auf die Wirtschaft haben, erläuterte Michael Heidinger von Allianz Climate Solutions aus Frankfurt. Seinen Worten zufolge summieren sich die Schäden durch Sturm, Hagel und andere Umwelteinflüsse auf jährlich mehr als 30 Milliarden Euro – und das allein bei der Allianz. Heidinger: „Wir haben damit nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. In den nächsten Jahren wird die Schadenssumme sicher um weitere 10 Milliarden Euro steigen.“
Metereologe Lowinski, eigens für den Tag des Mittelstands aus Hamburg angereist, führt diese Entwicklung allerdings nicht nur auf den Klimawandel zurück. „Sogar übliche Wetterereignisse, wie Winterstürme, Hochwasser und Hagel führen bei uns immer wieder zu hohen Schäden. Dabei sind sie weder heftiger noch häufiger als früher – anders ist lediglich die mediale Wahrnehmung von Unwetterrn.“ Außerdem kämen sich Wetter und Unternehmen einfach häufiger ins Gehege – etwa wegen der dichten Bebauung in Mitteleuropa.
Doch Lowinski hatte nicht nur gute Nachrichten im Gepäck. Im Gegenteil. Er räumte mit dem Irrglauben auf, wonach Tornados in Deutschland nicht zu befürchten seien und erläuterte, welche Auswirkungen der Klimawandel auf Süddeutschland habe. „Man kann sich vermutlich auf ein Wetter wie am Mittelmeer einstellen. Weniger Frosttage, mehr heiße Sommer, weniger Niederschläge“!, so Lowinski. Was Otto Normalverbraucher wenig stört, sei für Landwirtschaft, Energie- und Wasserversorger jedoch schon heute ein gigantisches Problem. Lowinski: „Unser Klima ändert sich, das ist sicher. Die Frage für Unternehmer ist jedoch: Was macht man mit diesem Wissen? Abwarten und hoffen, dass es nicht so schlimm wird? Oder lieber überlegen, welche Produkte und Techniken in der Welt von morgen vermutlich gefragt sein werden?“
Die Allianz mit ihrer grünen Ideenschmiede Climate Solutions ist auf diesem Gebiet schon seit Jahren unterwegs. Der Versicherungskonzern investiert in Regenwälder, bezuschusst umweltfreundliche Produkte und arbeitet sogar an der Ausgabe von Wetterderivaten. Die Idee dahinter: Während Landwirte vielleicht auf Regen im Juli hoffen, wäre das beispielsweise für Gastronomen eher von Nachteil. Künftig sollen sich daher Landwirte gegen Trockenheit und Gastronomen gegen Dauerregen versichern können. Heidinger: „Wetterderivate sind ein Produkt der Zukunft – auch wenn die Idee vielleicht noch nicht ganz marktreif ist.“
Rechtsanwalt Markus Arendt sieht den Mittelstand aus rechtlicher Sicht nicht ausreichend auf Unwetter und Wetterschäden vorbereitet. So habe kaum eine Firma eine Klausel in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die vor Regressansprüchen infolge von Wetterschäden schützt.





